• Chris

Samstag ist Bade(n)tag!

Das gestrige Spiel ist gefühlt gerade erst abgepfiffen und die doch eher ärgerliche Punkteteilung nur halbwegs verdaut, da dreht sich alles schon wieder ums nächste Spiel. Das führt die KSV am Samstag zum KSC. So stand heute die obligatorische Pressekonferenz mit Ole Werner aufm Programm. Nach der Punkteteilung gegen Darmstadt können sich die Störche mit einem Sieg bei den Badenern wieder etwas mehr Luft nach unten verschaffen. Interessanter Fakt: Holstein Kiel ist noch nie im Wildparkstadion aufgelaufen. Die erst dritte Partie zwischen den beiden ist zeitgleich also auch eine Premiere.

1. Mit Blick auf gestern bemängelte Ole Werner heute: "Wir belohnen uns nicht für den Aufwand, den wir betreiben. Wir haben gestern 22-mal aufs Tor geschossen, aber nur einen Treffer erzielt. Natürlich müssen wir da konsequenter und konstanter werden." Und kritisierte über die gesamte Saison gesehen auch noch mal grundlegend: "Wir waren oft feldüberlegen, haben aber zu wenige Punkte daraus geholt. Das ist Teil der Entwicklung, da wir eine junge Mannschaft sind. Dennoch müssen wir daran natürlich arbeiten."


2. Vor der anstehenden Begegnung rechnet der Trainer wieder mit einem dicht stehenden Gegner (Pisot, Gordon), der zudem einen mächtigen Knipser (Hofmann) vorne drin stehen hat. "Wir müssen uns wieder Chancen gegen einen kompakten Gegner erspielen und Gegenangriffe verhindern. Die Herangehensweise ist der des Darmstadt-Spiels also sehr ähnlich", erklärt Werner den Pressevertretern. Und dann sieht er noch die Standardsituationen als potentiellen Faktor im Spiel - sowohl im Negativen als auch im Positiven: "Der KSC hat vor allem bei Standardsituationen eine hohe Qualität. Sie haben die meisten Tore nach Standards geschossen, aber nach Aue auch die meisten danach kassiert. Das könnte also ein entscheidender Faktor sein." Dabei hebte Ole Werner hervor, dass er sich besonders freue, dass gegen Darmstadt eben endlich mal ein Standardtor der Störche gefallen ist.


3. Wer kann denn am Samstag zu den Spielern gehören, die auf die Jagd nach dem zweiten Standardtor gehen? Ist Janni Serra wieder so weit? Aller Voraussicht nach wird das nicht der Fall sein. Ob ehrliche Aussage oder taktisches Geplänkel - Ole Werner sagte deutliche: "Es bleibt beim gleichen Kader. Sprich Jannik Dehm, Philipp Sander und Janni Serra fallen weiterhin aus." Und während sich in der Vorbereitung - zum völligen Unverständnis Adebars - eine Fifty-Fifty-Entscheidung im Tor entwickelte und die Entscheidung mehr oder minder kurz vor Ultimo gefällt wurde, machte der Trainer heute klar: "Ioannis Gelios wird auch in Karlsruhe im Tor stehen." Gibt auch keinen Grund das aktuell zu ändern, meint Adebar. Dominik Reimann fehlt einfach noch zu viel, um als Nummer Eins in Liga zwei agieren zu können.


4. Laut heutiger Zahlen von Holstein, werden es rund 350 Holsteiner Jungs und Deerns sein, die sich auf den Weg nach Karlruhe machen. Wenn es Leute gibt, die spontan sein wollen, dann sei denen gesagt: Die Tageskassen sind am Samstag natürloch geöffnet.

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