• Chris

Ohne große Rochade gegen einen unangenehmen Gegner

Am vergangenen Sonntag in Fürth wurde endlich der zweite Saisonsieg und gleichzeitig der erste Auswärtssieg der Saison 2019/20 eingefahren. Das waren drei Punkte, die sehr gut taten - fürs Selbstvertrauen, aber auch tabellarisch gesehen. Auch wenn zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison natürlich noch niemand auf die Tabelle schaut... (Hier muss sich ein Augen rollender Smiley gedacht werden!) Der Relegationsplatz wurde mit Platz 14 eingetauscht und mit Sicherheit findet nicht nur Adebar, dass das einfach besser aussieht. Diesen Sonntag kommt Jahn Regensburg ins Holstein-Stadion und was gegen die Bayern, die auch im dritten Spiel gegen den HSV unbesiegt geblieben sind, an diesem Spieltag zählt, hat Ole Werner in der heutigen Presserunde verraten.



1. Der (Interims-)Coach war ziemlich zufrieden mit der Trainingswoche. Die Jungs haben sich sehr gut reingehauen. Was dabei alles so auf dem Übungsplan stand? "Es war eine gute, intensive Woche, in der wir an vielen Themen, wie z. B. der Spielverlagerung, gearbeitet haben", erläutert der motivierte Ole Werner.


2. Zufrieden mit dem eigenen Team, aber was erwartet Werner vom anstehenden Gegner? "Regensburg ist eine Mannschaft, die einen Fußball spielt, dem man sich schwer entziehen kann. Wir müssen dem Gegner Paroli bieten und wollen trotz des intensiven Spiels unseren Fußball spielen", so die klare Antwort des Trainers. Dabei hebt er noch mal hervor, dass es am Sonntag ein intensives Spiel gegen einen äußerst unangenehmen Gegner werden wird. Genauso sicher ist er sich aber auch, dass die Mannschaft die richtigen Lösungen dafür auf dem Spielfeld parat haben wird. Ein richtiger Ansatz dafür dürfte sein, "die nötigen Räume zu finden." Und Werner versichert: "Es wird die Aufgabe sein, dies zu schaffen. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen kann."


3. Neugerig war die Presserunde selbstverständlich auch in Sachen personellem Aufgebot beziehungsweise Startaufstellung. Genauso selbstverständlich war es auch, dass Ole Werner keine konkrete Formation verraten hat. Doch er ließ durchblicken, dass es wohl allerhöchstens nur wenige Änderungen geben dürfte. "Die Tür ist für alle offen. Jeder kann sich im Training anbieten. Aber wir waren mit den individuellen Leistungen im Fürth-Spiel sehr zufrieden, sodass keine allzu große Rochade zu erwarten ist", so der 31-Jährige. Und dem stimmt Adebar zu: Man dar ja gerne mal auf Bestehendes setzen, wenn es es gut war.


4. Die KSV rechnet mit rund 9.000 Zuschauern am Sonntag. Trotz der starken Spiels gegen Greuther Fürth wird also aller Voraussicht nach nicht die 10.000-Marke geknackt. Das liegt natürlich auch daran, dass der Jahn nur rund 150 Fans aus Regensburg mit an die Ostsee bringt. Schade ist es aber trotzdem. Immerhin hat ja nicht nur das Ergebnis, sondern auch das Spielerische aus dem Fürth-Spiel für Aufbruch-Stimmung sorgen können.

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