• Chris

Letztes Heimspiel in diesem Jahrzehnt

"Last Christmas" dröhnt allerorten aus den Radios. Bevor wir aber alle wieder mit der Trommel um den Weihnachtsbaum laufen, steht für die Störche-Kicker und -Fans erst mal "Last Heimspiel" in diesem Jahr, sogar in diesem Jahrzehnt auf dem Programm. Und das findet gegen den VfL Osnabrück statt. Samstag um 13 Uhr ist Anpfiff im Holstein-Stadion und heute war die dazugehörige Pressekonferenz mit Chefcoach Ole Werner angesagt. Klar ist schon mal eines: Der Zuschauerrekord mit 185.000 in einem Kalenderjahr von 1953 fällt.

1. Für die Fans ist klar, dass man aus dem letzten Heimspiel siegreich hervorgehen möchte - gerade gegen einen Aufsteiger. Ohnehin muss die KSV auch zusehen, ihre Heimbilanz aufzupeppeln. Ein Anfang ist es auch schon gemacht: So folgten den durchaus dürftigen Auftritten zu Saisonbeginn zuletzt zwei Spiele ohne Niederlage vor heimischen Publikum und es gab immerhin vier Punkte aus den Spielen gegen Bochum und Hamburg. "Wir sind mit den Leistungen in den letzten Heimspielen zufrieden und wollen natürlich auch jetzt im letzten Heimspiel des Jahres eine gute Vorstellung abliefern", kündigt Ole Werner an. Und natürlich weiß er auch um die generelle Vorfreude der Holstein-Fans auf die anstehende Partie: "Wir freuen uns, dass wir nach zwei Auswärtsspielen wieder ein Heimspiel haben. Die Vorfreude auf das letzte Spiel vor unseren Fans ist groß. Wir wollen das Spiel natürlich positiv gestalten."


2. Da stellt sich doch gleich die Frage, auf wen er dabei personell alles setzen kann? Und die gute Nachricht als Erstes: Alexander Mühling ist nach seiner Bänderdehnung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und steht für Samstag bereit. Auch bei Finn Porath sieht es wieder besser. Ausfallen hingegen wird neben dem Langzeitverletzten Jannick Dehm auch Philipp Sander, der an einer Reizung der Achillessehne leidet.


3. Und wie könnte das Ganze taktisch gegen den VfL aussehen? Es verwundert nicht weiter, dass Holstein den Gegner stets früh stören und ihn natürlich soweit wie möglich vom eigenen Gehäuse weghalten will. Diese Aussage begründert Ole Werner so: "Wir kommen im eigenen Ballbesitz immer besser dazu, Räume schnell zu erkennen. Es geht darum, möglichst zielstrebig in die letzte Reihe des Gegners zu kommen."


4. Dann fiel der Fokus der Presserunde noch mal auf das gute Spiel in Dresden - vor allem auf die notwendigerweise vorgenommen Umstellungen im Spiel. Dazu sagte der Trainer Folgendes: "Wir konnten in Dresden auf die Umstellung des Gegners schnell reagieren. Das können wir gut vorbereiten. Wenn wir uns das im Training erarbeiten, fällt es uns im Spiel leichter. Für uns ist wichtig, dass wir bei unserer Linie bleiben."


5. Bisher sind für das Spiel 11.000 Tickets verkauft. Das heißt, wie schon angedeutet, dass der Jahrzehnte lange Rekord aus dem Jahre 1953 mit den meisten Zuschauern in einem Kalenderjahr gebrochen wurde. Übrigens sind 750 Karten an die Osnabrücker Gästefans gegangen.


6. Die letzten beiden Heimspiele gegen den VfL Osnabrück verlor man in Liga drei jeweils mit 0:1. Das letzte Heimtor schoss im März 2015 beim letzten Heimsieg Marlon Krause.

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