• Chris

Duell um den besten Nichtaufstiegsplatz

Nach drei Remis in Folge (Nürnberg, Sandhausen, Darmstadt) gab es jetzt ganze drei Siege in Folge (Karlsruhe, St. Pauli, Aue). Und am Samstag steht wieder ein Duell mit einem Tabellennachbarn an. Der 1.FC Heidenheim kommt ins Holstein-Stadion. Und auch wenn beide Kontrahenten immer wieder gerne auf die Übermacht der ersten Drei verweisen, könnte - Adebar nutzt bewusst den Konjunktiv - der Sieger dieser Partie vielleicht doch noch da oben andocken. Und wahrlich, die KSV hat - Adebar nutzt bewusst den Indikativ - das nach dieser starken Aufholjagd vom Tabellenende aus absolut verdient. Wollen wir jetzt aber erst einmal festhalten, was Trainer Ole Werner bei der heutigen PK vorm Spiel zu erzählen hatte.

1. Wie fühlt sich die Situation so nach sechs unbesiegten Spielen beziehungdweise drei Siegen in Serie an? Die Mannschaft sollte ja durchasu Rückenwind spüren. Ole Werner meint dazu: "Positiv ist die Gesamtentwicklung der Mannschaft, sowohl auf dem Platz als auch in der Tabelle. Aber man muss Woche für Woche seinen Job machen, egal gegen welchen Gegner." Ausruhen ist verständlicherweise nicht angesagt. Aber so ohne negativen Druck wie zu Saisonbeginn werden die Störche doch sicher etwas beruhigter an die Aufgaben herangehen können, vermutet Adebar. "Natürlich gibt uns die aktuelle Situation Ruhe zum Arbeiten. Aber es ist eben auch wichtig, kontinuierlich weiterzuarbeiten. Für ein Fazit ist es zu früh, wir haben noch ein gutes Drittel vor uns", macht Werner klar.


2. Und wie sieht es in der Mannschaft aus? Wenn sich die Punkte auf dem Konto häufen, werden die Gesichter stets fröhlicher und die Beine lockerer. Und der Coach lässt die Presse wissen: "Ich nehme eine Mannschaft wahr, die sehr konzentriert arbeitet und weiß, dass viele Dinge gut waren, aber auch Dinge für uns gelaufen sind. Die Jungs wissen das Ganze gut einzuschätzen." Ohne dass Werner ihn wirklich nach oben streckt, spürt man aber den zumindest leicht erhobenen Zeigefinger in seinen Worten. "Wenn die Ergebnisse stimmen, werden Dinge überwiegend positiv bewertet. Man nimmt natürlich eine positive Stimmung wahr, aber wir müssen weiter arbeiten und den Fokus aufs nächste Spiel legen", lässt der Trainer keinen Zweifel an der strikten Ausrichten, die er seinen Spielern nahelegt.


3. Was steht denn nun konkret im Fokus, wenn es um die Begegnung am Samstag gegen Heidenheim geht? "Es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. Heidenheim ist auf allen Positionen stark besetzt. Vom Leistungsniveau sind, mit Ausnahme der obersten drei Teams, alle Mannschaften recht nah beisammen", sagt Werner und ergänzt etwas später in der Runde: "Heidenheim ist eine komplette Mannschaft, die Fußball spielen kann. Aber auch eine große Wucht hat und stark bei Standards ist. Für uns gilt es, aufmerksam zu sein und sich in den einzelnen Spielsituationen richtig zu verhalten."


4. Zuletzt hatte die KSV immer wieder Verletzte zu beklagen. Das wird sich auch im Vorfeld dieser Begegnung nicht ändern. "Jonas Meffert fällt weiterhin aus. Johannes van den Bergh ist mit einem Fragezeichen versehen. Phil Neumann konnte nicht auf dem Platz trainieren und wird vermutlich ausfallen. Michael Eberwein fällt nach seiner OP aus", zählt Werner die Ausfälle auf. Dafür hat sich Ersatzkeeper Dominik Reimann wieder fit gemeldet. Man sieht, wenn man diese Namen liest, gerade in der Defensive wird es etwas dünner. Wie ist es da um die Alternativen bestellt? "Darko Todorovic ist in letzter Zeit nicht zu vielen Spielzeiten gekommen und hofft auf einen Einsatz. Aber auch Tobias Fleckstein hat eine starke und konstante Vorbereitung absolviert, sodass mir auch bei ihm nicht bange wäre, ihn einzusetzen", so Werner. Und was macht Adebar-Liebling Dominik Schmidt? Könnte er mal wieder mehr EInsatzzeiten bekommen? "Er ist für mich immer eine Option. Auch wenn er in letzter Zeit weniger gespielt hat, weil es die Innenverteidigung gut gemacht hat. Ich weiß, dass er auf seinen Einsatz brennt. Natürlich ist er eine Überlegung, aber nicht die einzige", stellt Werner klar.


5. In Sachen Fanaufkommen lässt sich noch hoffen, dass man knapp die 10.000er Marke knackt. Bisher sind rund 9.000 Karten verkauft. Gut 100 gingen nach Heidenheim. Vielleicht haben ja noch ein paar Kieler kurzfristig Bockk auf Stadion. Schön wäre es.

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