• Chris

Die KSV will mit einem Erfolgserlebnis in die Pause

Letztes Spiel in 2019 steht an: Es geht nach Sandhausen. Also dorthin, wo unsere "Nachbarn" letzte Woche durchaus glücklich einen Punkt mitgenommen haben. Die Hoffnung, dass die KSV es besser macht ist groß und berechtigt - denkt Adebar. Schließlich sind die Störche hinter der Arminia aus Bielefeld auf Rang zwei in der Auswärtstabelle. Das letzte Auswärtspiel beim 1.FC Nürnberge war eine Mischung aus Frust (über den Verlauf bis zum 0:2) und Extase (aufgrund des Tores in letzter Sekunde). So 'n Tor in letzter Sekunde kennen wir ja auch schon aus dem ersten Spiel in Liga zwei. Gegner? SV Sandhausen. Was am Sonntag passieren könnte, wollte zwei Tage vor dem Spiel wieder die Journalisten rund um Holstein wissen. Und Ole Werner hat geantwortet.

1. 19 Pflichtspiele der Saison sind um, das 20. Spiel ist nun vor der Nase. So langsam spüren einige Spieler die Knochen, doch die Konzentration muss noch einmal richtig hochgefahren werden. Dann darf nicht nur Weihnachten gefeiert werden, sondern es ist auch Urlaub bis zum 5. Januar angesagt (hier seht ihr den Winterfahrplan der Profis). "Wir freuen uns auf die Pause, wenn sie denn da ist. Wir haben aber erst einmal noch ein Spiel vor der Brust, sodass wir noch nicht in Weihnachtsstimmung sind. Wir wollen nochmal alles reinwerfen", kündigt der Trainer an. Die Runde hat dann so kurz vor den freien Tagen interessiert, wie Werner, der ja zusätlich mit dem Schein zum Fußballlehrer beschäftigt ist, die ruhige Zeit angeht. Der Befragte klärt auf: " Natürlich stehen erst die Festtage an, aber dann werde ich das letzte halbe Jahr nochmal in Ruhe Revue passieren lassen. Man macht sich natürlich auch in den freien Tagen viele Gedanken und denkt schon ans kommende Jahr."


2. Und wie wird - zumindest schon mal in Gedanken - die Partie im Rhein-Neckar-Kreis angegangen? "Wir wollen unsere Stärken einbringen und wir werden in Sandhausen vor allem die Grundtugenden des Fußballs brauchen. Wir müssen in den Zweikämpfen, im läuferischen Bereich und im Spiel auf zweite Bälle auf der Höhe sein", erklärt der Coach die Herangehensweise und fügt dann noch an: "Aber natürlich wollen wir auch fußballerisch zum Abschluss des Jahres eine gute Leistung zeigen."


3. Jeder Verein bestrebt einen bestmöglichen Ausklang des Jahres. Nachdem man zu Saisonbeginn durch ein ziemlich großes Tal geschritten ist, hat sich die KSV mittlerweile längst wieder gefangen. Mit Platz zehn nach der Hinrunde bewegt sich Holstein nun in Gefilden, in den man tabellarisch zufrieden sein darf. Aber klar, der Punkteabstand nach unten ist noch kein beruhigendes Polster. Da darf noch mehr dazu kommen. Am besten natürlich schon in Sandhausen. Ein Punktgewinn am Sonntag trägt sicher zu einem ordentlichen Resümee Ole Werner bei, oder? "Wenn wir unsere Leistungen der letzten Wochen fortsetzen können und nochmal ein Erfolgserlebnis holen, wäre das natürlich mit Blick auf eine zufriedenstellende Winterpause förderlich", stellt er fest.


4. Personell muss die KSV wieder Ausfälle verzeichnen. Aber immerhin sind es "nur" zwei. Der Langzeitverletzte Jannick Dehm fehlt weiterhin und auch Philipp Sander muss noch aussetzen. Und was erwartet die Truppe, die auf dem Spielfeld aufläuft, für einen Gegner? Darauf antwortert Ole Werner deutlich: "Sandhausen ist ein unangenehmer Gegner, der sehr physisch spielt und gerade zu Hause weniger Fehler macht. Es wird keine leichte Aufgabe für uns. Aber wir haben uns natürlich etwas überlegt. Wir wollen unsere Stärken einbringen."


5. Wie immer zum Schluss noch mal die Zahlen zum Zuschaueraufkommen: Erwartet werden zwei Tage vor Weihnachten nur rund 5.500 Zuschauer. Aus Kiel zieht es immerhin gut 150 Schlachtenbummler in den Südwesten.

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