• Chris

Das Ergebnis wird im Strafraum gemacht und nicht dazwischen

Fokus aufs Spiel. Der neue Rasen liegt, eine wiederholte Schlammschlacht wird es also nicht geben. Gegen Fürth heißt es nun, auf dem Platz die eine mögliche Serie zu stoppen. Nach drei Holsteiner Remis, fuhren die Störche drei Siege ein, um im Anschluss bisher zweimal nacheinander zu verlieren. Hoffen wir mal, dass der Fußballgot kein Pedant ist und unbedingt auf Gleichmäßigkeit steht. Wenn am Sonntag Greuther Fürth ins Holstein-Stadion kommt, wollen die Kieler mit aller Macht die drei Punkte zu Hause behalten. Wie das klappen könnte, hat heute Ole Werner bei der obligatorischen PK angedeutet.

1. Ohne große Umschweife kam der Trainer auf die personelle Situation zu sprechen: "Ausfallen werden definitiv Jannick Dehm, Janni Serra, Michael Eberwein und Jonas Meffert." Letzterer konnte zwar schon wieder Teile des Mannschaftstraining absolvieren, laut Werners Aussage hat dem Spieler allerdings nun sein anderes Knie Probleme bereitet. Es soll aber nichts Ernstes sein. Ein Einsatz am Sonntag kommt aber eben nicht infrage. Dann fügte der Coach aber noch hinzu: "Mit einem Fragezeichen versehen sind noch Aleksander Ignjovski und Johannes van den Bergh." Die Saison steckt im letzten Drittel, das verrät dann spätestens der Blick auf eben jene Verletztenliste. Was könnten die fixen wie potentiellen Ausfälle denn für Auswirkungen haben? "Das wissen wir dann, wenn zich zeigt, wie es auch mit den beiden Fragezeichen ausschaut. Ansonsten ist es so, dass die eine oder andere Umstellung vorgenommen werden muss. Es ist ja aber auch so, dass die ersten vier genannten Spieler auch in Hannover nicht zur Verfügung standen", so Werner.


2. Angesprochen auf die Niederlage in Hannover sagt der Trainer dann: "Nee, die spukt nicht mehr in den Köpfen." Nach der Analyse kam das Trainer-Team zu dem Ergebnis, dass es auf jeden Fall kein schlechtes Spiel der Störche gewesen ist. "Ich glaube, dass es ein sehr vernünftiges Spiel von uns zwischen den Strafräumen war. In den Strafräumen war es aber kein gutes Spiel von uns. Leider wird das Ergebnis im Strafraum gemacht und nicht dazwischen", so Werners Überzeugung.


3. Auch bei Gruther Fürth ist die weiter oben erwähte Verletztenliste ein großes Thema. Bei der eigenen Pressekonferenz verriet Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl, dass er auf sieben Stammspieler verzichten müsse. Macht das den Gegner schwächer oder doch eher unberechenbarer? Werner dazu: "Ich weiß nicht, ob das ein Vor- oder Nachteil ist. Unberechenbarer ist es dadurch auf jeden Fall geworden. Die Mannschaft hatte in den letzten Wochen schon immer wieder Verletzungsprobleme und hat das in der Regel sehr, sehr gut gelöst." Einen glasklaren Vorteil zieht Ole Werner also nicht daraus. Der Sieg gegen den VfB Stuttgart lässt ihn eher einen formstarken Gegner erwarten.


4. Dann wurden auch noch mal die kritischen Worte des Kapitäns Hauke Wahl von Montag hervorgeholt. "Meine Einstellung dazu ist, dass ein Kapitän das Recht dazu hat, sich zu solchen Themen zu äußern. Und dann auch in der Art und Weise, in der Hauke es gemacht hat. Wenn man das Gefühl hat, man muss es deutlich ansprechen, dann darf man das auch gerne so tun." Auch inhaltlich stellt er nicht in Abrede, was Hauke Wahl formuliert hat. Auch wenn es unterschiedliche Faktoren gab, weshalb die KSV das Feld nicht als Sieger verließen.


5. Bis zum heutigen Mittag hatte Holstein laut Aussage von Pressesprecher Wolf Paarmann 8.600 Tickets verkauft. Davon gingen 140 Karten nach Fürth. Daher wird es auch noch eine Tageskasse geben.



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