• Chris

Auf zu den Kellerkindern

Tja, der Keller ist Programm bei den Nürnbergern - auf der Bank und in der Tabelle. Das der Absteiger nach 16 Spieltagen auf Platz 16 rangiert, hätten die meisten Zweitligakenner vor einiger Zeit für sehr unwahrscheinlich gehalten. Trotz der besseren Tabellenposition fahren die Störche nicht als Favorit ins Frankenland. Aber gute Chancen auf 'nen Dreier sollten sie dennoch haben, meint Adebar. Was der Trainer vorm Spiel meint, hat er auf der heutigen Pressekonferenz verraten.

1. Natürlich gab es noch Redebedarf bezüglich der so verkorksten zweiten Hälfte im letzten Heimspiel. Da verlor die KSV gegen den VfL Osnabrück nicht nur den Faden, sondern nach drei Gegentoren auch das Spiel mit 2:4. Eine Niederlage, die nach der doch souveränen ersten Halbzeit nicht wirklich Not tat. Ole Werner ordnete sie wie folgt ein: "Vom Ergebnis her haben wir die zweite Halbzeit klar verloren. Aber wir waren nicht passiv oder dem Gegner läuferisch unterlegen. Vieles ist gegen uns gelaufen, was man so auch nicht immer erlebt." Die Möglichkeit, dass die Holsteiner Kicker eventuell physische Defizite haben könnten, wischte der Trainer rigoros weg. "Das ist für mich kein außerordentliches Thema. Wir haben auf jeden Fall noch Körner. Aber erneut zwei Mal in Folge reisen zu müssen, ist natürlich mit Aufwand verbunden. Aber das hat keine Auswirkung auf unsere Physis", so Werner deutlich.


2. Wie sieht es denn mit dem personellen Stand aus? Dass Jannik Dehm noch weeterhin fehlen wird ist klar und auch Jonas Meffert muss wegen seines Platzverweises aussetzen. Unter der Woche gab es dann aber auch die Meldung, das Keeper Ioannis Gelios eine Verletzung erliten hat. " Ioannis Gelios wird wegen Rückenproblemen fehlen", stellte der Trainer klar. Natürlich wird Ersatzkeeper Dominik Reimann seinen PLatz einnehmen. Auch Philipp Sander ist noch nicht wieder einsatzbereit und leider steht auch hinter Dominik Schmidt ein dickes Fragezeichen. Bei ihm soll noch das morgige Training abgewartet werden. Danach zeigt sich, ob es für die Fahrt nach Nürnberg reicht.


3. Wie in den einleitenden Sätzen erwähnt, läuft es bei den Franken nicht - trotz des großen Potenzials. Was erwartet man da nun als gegnerischen Trainer? Ole Werner warnt eher vor der Gefahr des Potenzials und der individuellen Klasse: "Sie sind Bundesliga-Absteiger und haben individuell eigentlich überdurchschnittliche Qualität. Sie sind noch in der Findungsphase, haben aber zuletzt ihre defensive Stabilität erhöht." Wie ein Team im Abstiegskampf kann man diesen Gegner eben nicht betrachten, denkt auch Adebar. Was hast das nun für Konsequenzen auf taktischer Seite? " Aufgrund der hohen Qualität des Gegners wollen wir versuchen, den Ball möglichst viel vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Wir wollen natürlich wieder spielerische Lösungen finden. Das zeichnet uns aus", erklärt der Coach der Presserunde.


4. Nun steht mit dem Nürnberg-Spiel am Sonntag eine der weitesten Auswärtsreisen der Saison an. Wie wird der Weg dorthin ablaufen? Ole Werner: " Wir absolvieren morgen in Kiel das Abschlusstraining und fliegen anschließend nach Nürnberg. Nach dem Spiel fliegen wir am Sonntagabend zurück." Und wie wird es wohl sein, wenn man ins Max-Morlock-Stadion kommt? Immerhin eine ehemalige WM-Arena. Dazu sagt der Trainer kurz und knapp: "Es ist ein großes Stadion, auf das wir uns freuen. Eine hohe Zuschauerzahl kann die Jungs sicherlich beflügeln."


5. Die Zuschauerzahl soll nach aktueller Schätzung bei rund 28.000 Besuchern liegen. Aus Kiel kommen Stand jetzt rund 400 Störche-Fans mit.


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