• Chris

Adebars Liebesspiel - oder auch: Ruckzuck zu drei Punkten!

Visier runterklappen und volle Konzentration auf den SV Darmstadt 98. Am Sonntag um 15:30 Uhr tritt die KSV am Böllenfalltor an und heute gab es die Pressekonferenz dazu. Und die war wie das Liebesspiel von Adebar: kurz und schmerzlos. Gerade mal fünf Minuten standen André Schubert und Emmanuel Iyoha Rede und Antwort, ehe alle Journalisten schon zufrieden waren. Das ist bei Adebars Spielgefährtinnen allerdings eher selten so...

1. In Sachen Personal gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Letztere ist, dass Janni Serra weiterhin verletzt und scheinbar keine Option für das Darmstadt-Spiel ist. Die gute hingegen ist, dass alle anderen Spieler - Jannik Dehm natürlich ausgenommen - einsatzfähig sind. "Es gibt zwar noch zwei, drei angeschlagene Spieler, von denen ich aber nicht glaube, dass sie ausfallen werden", so der zuversichtliche Trainer. Darunter auch Yann Aurel Bisseck, der zuletzt bei der U23 mitwirkte.

2. Ganz klar, der Gegner ist bis ins kleinste Detail studiert worden. Und was bzw. wen erwartet André Schubert nun? "Beim HSV sind sie anfangs mit Respekt aufgetreten. Durch das Tor haben sie gemerkt, dass sie auch spielen können", bewertet der Coach den ersten Saisonauftritt der Hessen. Schubert sieht in den Darmstädtern eine gut organisierte Mannschaft, die stark verteidigen kann. Außerdem hat sie schnelle Außenbahnspieler wie Marcel Heller und mit Serdar Dursun eine brandgefährliche Sturmspitze. Und der neue Übungsleiter ergänzt: "Ich vermute, dass sie zu Hause das Spiel machen wollen." Und Adebar vermutet, er hat recht.

3. André Schubert gab bei der heutigen PK auch etwas Einblick in die generelle Vorbereitung auf ein Pflichtspiel. Dabei ist die Analyse quasi dreigeteilt. "Zuerst gucken wir, was uns beim letzten Spiel aufgefallen ist, das im nächsten Spiel besser gemacht werden muss. Dann gucken wir, wie wir in diesem Rahmen unsere Spielidee weiterentwickeln können und schließlich geht es um die Dinge, die in Richtung nächster Gegner zu beachten sind", klärt der 48-Jährige auf.

4. Auf die Frage, was speziell er denn im nächsten Spiel besser machen müsste, antwortet Emmanuel Iyoha mit einem Grinsen: "Den Kopfball nicht an den Pfosten setzen." Dann fährt er mit etwas ernsterer Mine fort: "Ich denke, wir haben schon ein gutes Spiel nach vorne gemacht - die ganze Mannschaft und auch ich." Seine letztjährige Bilanz mit Aue gegen Darmstadt liest sich allerdings nicht ganz so gut: 2:2 und 0:1. "Das ist also noch ausbaufähig", resümiert der Stürmer. Zumal er beim Remis nicht einmal zum Einsatz kam.

5. Ganz so voll ist der Gästeblock in Darmstadt noch nicht. Bis Donnerstagmittag waren 150 Auswärtstickets verkauft. Die Tageskasse für Gästefans ist daher am Spieltag geöffnet. Auf Heimseite ist bereits alles ausverkauft. Wegen des Umbaus passen aktuell rund 13.000 Besucher ins Stadion.

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